Auf diesen Service können Sie bei uns zählen:
 
Lieferservice:
Zu groß für Ihr Auto? Wir bringen gegen eine kleine Gebühr Ihren Einkauf auch gern zu Ihnen nach Hause.
Sprechen Sie uns an.
 
 
Kostenloser Anhänger-Service:
Transportieren Sie doch einfach selbst: Wir stellen Ihnen kostenfrei einen PKW-Anhänger (750kg ZGG)
für den Transport Ihrer Pflanzen zur Verfügung (Rückgabe durch Sie noch am selben Tag).
 
 
Bepflanzungsservice:
Sie möchten sich Ihre Balkonkästen oder Pflanzgefäße von uns bepflanzen lassen?
Kein Problem - wir helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Pflanzen und bepflanzen Ihnen Ihre Gefäße hier im Gartencenter.
Sauber, fachgerecht, schnell!
 
 
Beratungsservice:
Sie möchten Ihren Garten neu oder umgestalten? Wir helfen Ihnen gern mit unserer
kostenlosen Beratung in unserem Gartencenter und der riesigen Pflanzenauswahl,
fachkundig und nach Ihren individuellen Wünschen.
Bringen Sie uns gern ein paar digitale Fotos und die Maße der Fläche mit,
so können wir uns schnell in Ihren Garten einfühlen, passend beraten, die Pflanzen
gemeinsam auswählen und bereitstellen.
 
 
Garten-Service:
Von der Pflanzung über Rasenanlage (Rollrasen) bis zum Pflegeschnitt gestalten
und pflegen wir gern Ihren Garten.
Auch Baumfällungen und Stubben fräsen gehört selbstverständlich mit zu unserem
Leistungsspektrum. Sprechen Sie uns an!
Geschenk-Gutschein-Service:
Immer eine gute Idee für Gartenliebhaber.
Sie erhalten die Gutscheine direkt und sofort in unserem Gartencenter.
Gern versenden wir auch gegen Vorkasse (i.d.R. 3-4 Tage "Laufzeit") an Sie
oder den/die zu Beschenkende/n. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns einfach eine E-Mail!
 
 
Leihgeräte-Service:
Für Ihre Rasenpflege halten wir Rasenwalzen und Düngerstreuwagen für Sie bereit,
mit denen Sie Ihre Pflegemaßnahmen optimal ausführen können.
 
   
Pflanzen-Infos & Praxistipps:  
   

Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

Der Baum des Jahres 2018 ist ausgerufen: die Ess-Kastanie.
Traditionsgemäß fand dies im Rahmen einer Veranstaltung mit Baumpflanzung im Zoologischen Garten Berlin statt.
Die Ess-Kastanie setzte sich gegenüber dem Amberbaum und der Kornelkirsche durch, die ebenfalls vom Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) vorgeschlagen wurden.

 
   
csm Flatterulme A.Roloff  

Pressemitteilung der Dr. Silvius Wodarz Stiftung vom Dez. 2018


Wer die buschigen Blüten der Flatter
-Ulme einmal im Wind hat tanzen sehen,weiß woher die Art ihren Namen hat.
2019 rückt
die Baum des JahresStiftung damit eine Ulmenart ins Licht der Öffentlichkeit,die bisher wenig bekannt ist.Umso spannenderist ihr vielseitiges Potential insbesondere im urbanen Bereich.
Dieses mit Verve in Szene zu setzenist eine Aufgabe der Deutschen Baumkönigin 2019, Caroline Hensel. Mit Bundesministerin Julia Klöckner hat die Baum des Jahres Stiftung ab 2019 eine engagierte neue Schirmherrin.

Spricht man von Ulmen
, denken die meisten wohl zuerst an das Ulmensterben im vergangenen Jahrhundert. Doch wo Berg-und Feld-Ulme insbesondere durch ihren dramatischen Rückgang traurige Berühmtheit erlangt haben, zeigt die Flatter-Ulme ein ganz anderes Gesicht.Ulmus laevis unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern, sie erwies sich auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. An diesem ist der Mensch nicht unschuldig: Flussauen und überflutete Gebiete sind landwirtschaftlichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feuchtgebiete trocken gelegt. Die wasserbegleitende Flatter-Ulme ist heute am ehesten noch in größeren Flusstälern wie dem Oberrheingraben, entlang der Donau, und in der Rhein-Main-Ebene anzutreffen.

Rettungsfloß Flatter-Ulme? Alle drei heimischen Ulmenarten mögen feuchte Standorte. Die Flatter-Ulme allerdings ist besonders „nah am Wasser gebaut“. Seit der letzten Eiszeit ist sie Teil unseres Ökosystems und hat sich unter verschiedensten Klimabedingungen bewährt. Wir brauchen Baumarten, die den Herausforderungen klimatischer Veränderungen gewachsen sind. sagt die Deutsche Baumkönigin Caroline Hensel bei der Ausrufung im Berliner Zoo. Ulmus laevis kann bei der Revitalisierung von Bach-und Flussaueneine entscheidende Rolle einnehmen. Für Arten, die auf Ulmen angewiesen sind, ist die Flatter-Ulme ein regelrechtes Rettungsfloß. Auch im urbanen Bereich gibt es geeignete Standorte, auf denen der Baum des Jahres 2019 als widerstandsfähiger, attraktiver Stadtbaum punkten könnte: Viele Parks verfügen über Seen und wassergeprägte Bereiche, die ein geeignetes Biotop darstellen. Nach Jahrhunderten der Lebensraumzerstörung ist es Zeit, die Flatter-Ulmen ins Bewusstsein von Städteplanern und Forstleuten zu holen.so Hensel.

Neues in der Stiftung
: 2019 tut sich auch bei der Baum des Jahres Stiftung einiges: Stiftungsgründer Dr. Silvius Wodarz gibt sein Präsidentenamt an Vereinsvorstand Stefan Meier ab. Verein und Stiftung danken Herrn Dr. Wodarz für seinen langjährigen engagierten Einsatz. Mit Bundesministerin Julia Klöckner und der Deutschen Baumkönigin 2019 Caroline Hensel hat die Flatter-Ulme gleich zwei engagierte Frauen hinter sich. Die Baum des Jahres Stiftung freut sich, mit Bundesministerin Klöckner ab 2019 eine neue Schirmherrin gewonnen zu haben. Caroline Hensel wird als Botschafterin für die Stiftung und die Flatter-Ulme in ganz Deutschland unterwegs sein. „Ich freue mich auf das Jahr. Mein Ziel ist es,einneues Bewusstsein für die Flatter-Ulme als Teil unserer urbanen Landschaft zu schaffen. Dafür setze ich mich ein.“ erklärt die angehende Försterin Hensel.

Hintergrundinformation:
Der Volksmund nennt Ulmen auch Rüster. Die Flatter-Ulme ist ein hochgewachsener Baum (ca. 35 Meter) der Feuchtwälder und Flussauen. Zusammen mit Stiel-Eiche, Esche, Berg-Ahorn und Feld-Ulme prägt sie dort die sogenannten Hartholz-Auenwälder. Sie hält dauerhaft feuchten Böden und längere Überflutungsperioden problemlos aus. Ganz besonders: Die Flatter-Ulme bildet als einzige heimische Baumart Brettwurzeln aus. (Diese kennt man sonst von Urwaldriesen und dienen einer höherenStabilität.) Auch wenn die Flatter-Ulme die Nähe des Wassers liebt, kommt sie auch auf trockeneren Standorten gut zurecht. Ihre Zweige dienten früher dem Vieh als Winterfutter. Wenn es um die Verarbeitung ihres Holzes geht, ist die Flatter-Ulme jedoch eher eine Diva: Das Holz punktet mit schöner Musterung und Zähigkeit, lässt sich jedoch schwer bearbeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.baum-des-jahres.de.

Eine Information unseres Bundes deutscher Baumschulen (BdB) Alle Rechte liegen beim BdB / der Stiftung 'Baum des Jahres'

   
   
GMH

Staude des Jahres 2019: Die Distel

(GMH/BdS) „Die“ Distel ist ein klassischer Fall von „wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ Bei der Staude des Jahres 2019 handelt es sich nämlich nicht um eine einzelne Pflanzengattung, sondern um eine ganz Gruppe.

Die Gemeinsamkeit sticht, Pardon, liegt auf der Hand. „Disteln besitzen Dornen. Mal mehr, mal weniger, mal sind nur die Blattränder mit piksenden Fortsätzen bewehrt, mal auch die Stängel und Blütenkelche. In jedem Fall wissen sich die meisten Disteln ganz gut vor potenziellen Fressfeinden zu schützen“, fasst Georg Uebelhart zusammen, Geschäftsführer des Staudensamenproduzenten Jelitto.

Wer je versuchte, die Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare) mit bloßen Händen zu jäten, kann von ihrer Wehrhaftigkeit ein Lied singen. Dennoch sind viele Disteln alles andere als fiese Kratzbürsten. Richtig eingesetzt haben sie das Zeug zum Gartenstar – wunderschön, robust und ausgesprochen nützlich

Vielseitige Gartenstauden

In Bauerngärten und den späteren Freizeitgärten finden sich seit jeher diverse Distelarten, vor allem aufgrund ihrer schönen Optik – so unterschiedlich eben jene auch sein mag, oder vielleicht auch gerade wegen dieser Bandbreite.

Viele Mannstreu-Arten etwa erinnern an stolze Ritter, die sich zum Turnier rüsten. Metallisch glänzend funkelt beispielsweise das Elfenbein-Mannstreu ‚Silver Ghost‘ (Eryngium giganteum) dem Betrachter entgegen. Hocherhobenen Hauptes präsentiert es seine aus unzähligen Einzelblüten zusammengesetzten Blütenhelme, jeder gesäumt von einem zackigen Kragen über grün-silbrigem Laub.

Den Platz sowohl in modern gestalteten Gärten als auch in naturnahen Anlagen musste sich der edle Recke allerdings gar nicht erst erkämpfen, er wurde und wird ihm ganz und gar freiwillig gewährt, weiß Georg Uebelhart, selbst ein bekennender Distel-Fan.

Bewundernde Blicke rufen auch Gefolgsleute wie das faszinierende Flachblatt-Mannstreu (Eryngium planum) hervor, dessen Blütenstände in pulsierendem Stahlblau leuchten, oder die zahlreichen Arten und Sorten der Kugeldistel (Echinops). Deren morgensternähnliche bläuliche oder weiße Blütenstände sind für architektonisch gestaltete Gärten wie geschaffen, aber auch in Prärie- und Steppenpflanzungen sehr gefragt.

Perfekt gestylt für Beet und Vase

„Gerade die hohen Arten von Eryngium und Echinops sind hervorragende Strukturbildner, die sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen großartig wirken. Es gibt aber auch niedrigere Arten und Sorten, die sich für die vorderen Beetreihen eignen“, erklärt der Samenproduzent und Staudenzüchter.

Mannstreu und Kugeldisteln lassen sich effektvoll mit Ziergräsern kombinieren: Die sich sanft im Wind wiegenden Ähren und Halme von Federgras (Stipa tenuissima), Indianergras (Sorghastrum nutans) oder Reitgras (Calamagrostis) schmeicheln den wehrhaften Staudenschönheiten und betonen ihre markanten Konturen. Eine ähnliche Wirkung haben filigrane Blütenstauden wie Prachtkerze (Gaura), Blauraute (Perovskia) oder Skabiose (Scabiosa): Ihre zierlichen Einzelblüten umflirren die hoch aufgerichteten Disteln wie die tatsächlich in großer Zahl anzutreffenden Insekten, die sich am Nektar und Pollen laben.

Überhaupt lassen sich Disteln dank ihrer einzigartigen Gestalt erstaunlich vielseitig kombinieren – zu den Blütensonnen von Sonnenhut (Rudbeckia), Sonnenbraut (Helenium) oder Rotem Sonnenhut (Echinacea) passen sie ebenso gut wie zu doldenförmigen Blütenständen – etwa der Schafgarbe (Achillea) oder verschiedener Wolfsmilcharten (Euphorbia) – oder zu den Blütenkerzen von Fingerhut (Digitalis), Königskerze (Verbascum) oder Fackellilie (Kniphofia).

Die deutlich niedrigeren Gold- und Silberdisteln (Carlina vulgaris, C. acaulis) glänzen vor allem in Stein- und Naturgärten – wortwörtlich, denn ihre harten Hüllblätter reflektieren das Sonnenlicht, wohingegen sie sich bei aufziehendem Regen oder Nebel schützend über dem Kreis von Röhrenblüten schließen.

Auch in der Vase glänzen edle Disteln mit ihrem extravaganten Aussehen. Zudem sind sie wie gemacht für lange haltbare Trockensträuße und -gestecke. Kugel-, Gold- und Silberdisteln werden geschnitten, sobald sich die ersten Röhrenblüten öffnen, Mannstreu sollte voll erblüht sein.

Optisch und ökologisch wertvoll

Allen edlen Disteln gemein sind die Blütezeit im Hochsommer und die attraktiven Fruchtstände. „Sie bringen einen fantastischen Herbst- und Winteraspekt in den Garten, gerade in Verbindung mit Raureif oder Schnee. Das sollte man unter keinen Umständen versäumen, und sie darum erst im Frühjahr zurückschneiden“, betont Georg Uebelhart. „Vorm Versamen muss man keine Angst haben, das hält sich in gärtnerfreundlichen Grenzen.“ Zumal sich nicht nur die Menschen an den Fruchtständen erfreuen: Der Distel-Fink und viele andere Vögel, aber auch Insekten und Kleinsäuger lieben die nahrhaften Samen, die sie geschickt aus den starren Hüllen picken, anbohren oder vom Erdboden aufsammeln.

„Disteln sind für Naturliebhaber ohnehin geradezu ein Muss im Garten – auch die früher als Unkraut verpönten, aber ebenfalls sehr hübschen Wildarten“, erläutert Georg Uebelhart. „Sie alle produzieren im Sommer Unmengen an Nektar und Pollen, weshalb sie unzählige Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anlocken. Ihre Blätter dienen obendrein vielen Schmetterlingsraupen als Futter – denen des Distelfalters zum Beispiel.“ Von wegen also olle Kratzbürsten! Viele Disteln sehen nicht nur edel aus, sie verhalten sich auch ausgesprochen ritterlich.


Eine Information und alle Rechte bei Grünes Medienhaus www.gruenes-medienhaus.de Quelle: GMH

 
   
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